Sonntag, 3. April 2022

Rezension zu "Das Vermächtnis von Talbrem-Blinder Zorn" von J.K. Bloom

 Hallo liebe Mitleser,
ich hoffe euch geht es gut. Bei mir ist in den letzten Tagen endlich etwas Ruhe eingekehrt und damit auch die Zeit um, neben einigen anderen Dingen, zu lesen.
Heute habe ich eine neue Rezension für euch, zu einem Buch auf das ich schon lange gewartet habe und es nicht erwarten konnte endlich den Folgeband dieser Reihe in den Händen halten und lesen zu können.
Ein paar Informationen vorab:
Dieses Buch ist der 2. Band der Reihe "Das Vermächtnis von Talbrem" von J.K. Bloom. Die Bücher sollten in der Reihenfolge gelesen werden, da die Bände aufeinander aufbauen.
Ich möchte mich an dieser Stelle beim Sternensand Verlag und bei J.K. Bloom, für die Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplars, bedanken.


Zum Inhalt:


Um den Mann, den sie liebt, nicht zu verlieren, bleibt Kira nichts anderes übrig, als einen Deal einzugehen, der einmal mehr ihr eigenes Leben in Gefahr bringt. Doch in ihrer Verzweiflung greift sie nach diesem allerletzten Strohhalm, um das Unheil abzuwenden. Wie soll man allerdings einem Vertragspartner glauben oder ihm gar vertrauen, dessen Pläne vielleicht ganz Talbrem ins Unglück stürzen werden? Und wie jemanden aufhalten, der einem immer einen Schritt voraus ist? Zu spät erkennt Kira, dass die neue Regentin womöglich ein falsches Spiel mit ihr treibt und der Preis, den sie zahlen muss, viel höher als vereinbart ist.







Meine Meinung:


Wer nach dem Ende des 1. Bandes dachte, dass es nun ruhiger wird hat weit gefehlt. Es geht genauso spannend weiter wie im 1. Band!
Wir steigen ohne Umschweife in die Geschichte ein, diese setzt ungefähr am Ende des 1. Bandes ein und es geht somit nahtlos weiter. 
Der Schreibstill ist locker und lässt sich angenehm und flüssig lesen.
Im Verlauf des  Buches bekommen wir einen besseren Durchblick in einige Ereignisse aus Band 1, die sehr gut mit der Geschichte des 2. Teils verbunden wurde. es hat mir sehr gut gefallen wie die Informationen zu Talbrem und einigen Legenden um Talbrem in die Geschichte eingebunden und verknüpft wurden, was dazu führt, dass man das Gefühl bekommt selbst Teil dieser Welt zu sein. Außerdem fügen sich die Informationen perfekt in die Geschichte und in den Handlungsverlauf ein, so dass diese nicht den Lesefluss stören, sondern man als Leser immer mehr über Talbrem erfahren möchte. Auch bekommen wir durch unsere Charaktere mit was noch so passiert ist und warum beziehungsweise wie es zu Ereignissen in Band 1 gekommen ist, auch dies wurde gut gelöst und fügt sich nahtlos in die Geschichte ein.
Die Spannung bleibt konstant im oberen Drittel und wer dachte unsere Protagonisten oder wir Leser bekommen eine kleine Verschnaufpause liegt falsch. Wir steigen direkt in die Handlung ein und fiebern mit  Kira, die ebenfalls immer neue Verzweigungen entdeckt, mit und versuchen uns ebenso wie Kira in diesen  zurechtzufinden. (Und spekulieren auch das eine oder andere Mal was bestimmte Hintergedanken sein könnten...).
Es gibt ein wiedersehen mit einigen Charakteren aus dem 1. Band und auch die eine oder andere Begegnung sorgt für interessantes...

Auch schafft die Autorin es Talbrem und die Menschenwelt mit einigen Technologien zu vernetzen. Und besonders die Balance zwischen Menschenwelt und Talbrem ist besonders ebenso wie die Talis und Talbrem selbst. Besonders war für mich auch der Konflikt den Kira mit ihrem Vater austrägt, dieser Konflikt lässt nicht nur die Charaktere echter und tiefer wirken, sondern vermittelt dem Leser dass es normal ist, dass sich Eltern und Kinder manchmal uneinig sind, auch wenn Mr. Brooks schon zu sehr drastischen Mitteln greift... 

Die Charaktere und Talbrem sind einmalig  und es macht einfach nur Spaß diese zu erkunden und mit dieser bunten Truppe an Wegbegleitern rund um Kira mit zu fiebern ob sie es schaffen die herannahende Kriese abzuwenden und ob die hinter die Absichten der Regentin kommen... 
Die Zeit beim Lesen und die Seiten sind wie im Flug vergangen, als ich Kira & Co in Talbrem in der Menschenwelt begleitet habe.
Für mich konnte der 2. Teil definitiv mit dem 1. mithalten und ich kann es kaum erwarten, bis der Nächste Band erscheint und mich wieder zurück nach Talbrem entführt.



Bis bald eure Mareike



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Sonntag, 13. März 2022

Beendete Klausuren und eine neue Rezension zu "The way to find you" von Carolin Emrich

Hallo liebe Mitleser,
ja mich gib es auch noch und ich bin nicht irgendwo verloren gegangen. Ich hoffe euch geht es gut und ihr könnt etwas die Sonnenstrahlen genießen. 
Die letzten Wochen habe ich mit Klausuren und deren Vorbereitungen verbracht und bin nun froh etwas Ruhe zu haben bevor es bald ins neue Semester geht.

Trotz Uni, Vorlesungen und Klausuren habe ich es geschafft etwas zu lesen und freue mich auch schon auf einige Bücher die entweder schon in meinem Regal stehen und darauf warten gelesen zu werden und natürlich auch auf einige Bücher die in nächster Zeit erscheinen werden....





Bevor ich in die heutige Rezension starte, möchte ich mich zunächst beim Sternensand Verlag und bei Carolin Emrich für die Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar bedanken.

Nun erstmal vorab etwas zum Buch. Das Buch ist der finale Band der "The way to find" Reihe von Carolin Emrich. Die Bücher sind unabhänig voneinander lesbar da es sich immer um verschiedene Protagonisten handelt.



Für mich schwingt durch das beenden dieser Reihe auch ein wenig Wehmut mit, denn ich habe vor 3 Jahren Carolin Emrich am Stand des Sternensand Verlags auf der Leipziger Buchmesse getroffen. Da es leider bisher , aus den verschiedenen Gründen wie Uni und das große C , noch nicht wieder möglich war eine Buchmesse zu besuchen und die tollen Menschen die ich kennengelernt habe so wieder zu sehen und einfach eine tolle Zeit zu haben, erinnert mich diese Reihe immer an die unvergesslichen Momente der LBM.

 Nun aber ohne lange Umschweife zum Inhalt:

»Du schmeißt mir solche Dinge an den Kopf wegen einer blöden Umarmung, die sich gut angefühlt hat?«
»Ich war einfach total überfordert.«
»Wir reden hier von einer Umarmung. Wären wir miteinander im Bett gelandet, hätte ich deine Eskalation vielleicht nachvollziehen können.«

Lena und Jonas sind sich spinnefeind. Wann immer sie aufeinander zu sprechen kommen, lassen sie kein gutes Haar am anderen. Also ist Jonas entsprechend nicht begeistert, als Lena in der Disco zu jobben anfängt, in der er seit Jahren arbeitet. Für ihn ist sie eine übertreibende Zicke, und sie bezeichnet ihn als Aufreißermachoidioten.
Allerdings lernt Jonas, dass das Verhalten seiner neuen Arbeitskollegin einen guten Grund hat. Und diese wiederum merkt, dass viel mehr hinter seiner Fassade steckt, als sie zuerst glaubte.

Meine Meinung:

Wir steigen als Leser direkt in die Handlung ein und lernen ,bevor wir genaueres über die Beziehung oder der Verbindung der beiden Protagonisten wissen, erstmal beide Charaktere unabhängig voneinander kennen. Dafür springen wir in der Zeit zurück bevor die Geschichte spielt. Diese Rückblende fand ich besonders wichtig um zu verstehen wie die beiden Charaktere gestrickt sind und es hat mir tatsächlich auch sehr geholfen zu verstehen warum die Charaktere in bestimmten Situationen im weiteren Verlauf des Buches so sind oder so reagieren wie sie es nun mal tun. Und es ist kein Geheimnis, dass beide Charaktere nicht ganz einfach sind, sie haben hier und da auf Grund verschiedenster Dinge und ihrer Vergangenheit, so ihre Probleme.
Auch haben Lena und Jonas eine `gemeinsame Vergangenheit´ durch einen sich überschneidenden Freundeskreis und können sich Anfangs überhaupt nicht ausstehen. Lena und Jonas machen aus ihrer Abneigung gegeneinander keinen Hehl. Was für den Leseranfangs sehr verwirrend sein kann, weil nicht klar ist ob und was zwischen Lena und Jonas vorgefallen ist, dass sie so eine Abneigung gegeneinander hegen.
Im Verlauf des Buches wird jedoch klar, dass die Vergangenheit die Beiden sehr beeinflusst. Während Lena in einem sehr strengen Elternhaus mit klaren strengen Regeln aufgewachsen ist und für sie auch Verzicht in bestimmten Punkten eine Rolle spielt und sie sich aus diesem Kreis zu befreien versucht,  hat Jonas eher ein ganz anderes Problem, welches mit der Scheidung seiner Eltern und dem erdrückendem Gefühl für seine Mutter da sein zu müssen geprägt ist. 
Dies wirkt sich natürlich auch auf die Beiden in der Gegenwart aus, während Lena sich von ihren Eltern mehr und mehr kontrolliert unterdruckgesetzt und eingeengt fühlt und versucht einen Ausweg zu finden, hat Jonas eine Abneigung gegen feste Beziehungen und Bindungen entwickelt, wodurch er bestimmte Ansichten und Einstellungen hat, die vielleicht auf den ersten Blick erst einmal komisch wirken. 
Als Lena und Jonas aufeinander treffen und dies auch noch bei der Arbeit, müssen sich die Beiden irgendwie zusammenraufen, je länger sie miteinander arbeiten und sich etwas annähern, wird klar dass ihre Abneigung viel mehr auf unterschiedlicher Kommunikation und zum Teil auch von Vorurteilen geprägt ist. Lena und Jonas erleben ein auf und ab. Das Buch ist mit einigen witzigen und humorvollen Stellen und Bemerkungen gespickt, was hilft um die Thematiken mit denen beide Charaktere zu kämpfen haben etwas aufzulockern. Der Schreibstil ist, wie in den vorherigen Bänden angenehm und lässt sich flüssig lesen. Der Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch, lässt dem Leser aber auch mal Zeit um durchzuatmen. Auch werden einige Charaktere der vorherigen Bände als Nebencharaktere wiederzufinden sein, ich finde es wirklich toll, dass man auch von den Charakteren aus den anderen Bänden noch etwas erfährt und diese wieder auftauchen. Dabei fügen sich diese Charaktere perfekt in die eigentliche Geschichte ein, was den Freundes- und Bekanntenkreis von Lena und Jonas sehr real und natürlich wirken lässt, sodass es auch Leser die die vorherigen Bände nicht kennen, nicht stören oder als verwirrend empfinden wird.
Mein Fazit, ich habe es genossen wieder in die Welt von "The way to find.." einzutauchen und habe mit Lena und Jonas mitgefiebert, ein guter Abschluss dieser Reihe.



Bis bald, eure Mareike



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Montag, 10. Januar 2022

Neujahrspost, Buchneuzugänge und Lesechallenges...

Hallo liebe Mitleser,
ich melde mich nun endlich mal aus meiner Winterpause zurück. ich hoffe, ihr hattet mit euren Familien ein paar ruhige und besinnliche Feiertage und ihr seit gut ins neue Jahr gekommen.
Ich habe die Zeit mit meiner Familie und meinen Liebsten gut verbrach und wirklich sehr genossen, wie immer ist die Zeit wie im Flug vergangen und ehe ich es mich versehe schreibe ich nun-gefühlt mitten im neuen Jahr- dieses Zeilen.

Ich habe vom Sternensand Verlag ganz tolle Post bekommen, mit der ich überhaupt nicht gerechnet aber über die ich mich riesig gefreut habe. An dieser Stelle vielen Dank lieber Sternensand Verlag.




Außerdem habe ich einige buchige Neuzugänge in meinem bzw. in Silas Bücherregal zu verzeichnen, die ich unteranderem bereits vor einiger Zeit vorbestellt habe und nun zu den Weihnachtfeiertagen endlich in den Händen halten konnte. 

-weihnachtliche Neuzugänge:
    - "Crave" von Tracy Wolff
    -  "Der dunkle Schwarm" von Marie Graßhoff
    - "Sister of Stars" von Marah Woolf

 - weitere Bücher:
    - "the way to find me" von Carolin Emrich
    -"Tess Carlisle-Jägerseele" von Nicole Schuhmacher
    - "Tess Carlisle-Jägernacht" von Nicole Schuhmacher
    - "Tess Carlisle-Jägergrab" von Nicole Schuhmacher



Ich habe im vergangenen Jahr so wenig gelesen und gekauft wie schon seit Jahren nicht mehr!
Dies liegt bei mir einfach an der aktuellen Situation und daran, dass ich gefühlt 1000 Dinge gleichzeitig gemacht oder nach meiner Aufmerksamkeit verlangt haben. Da lesen für mich eine Berufung und Leidenschaft ist, finde ich es gar nicht schlimm, wenn andere Dinge mal dazwischen kommen. Für mich ist Lesen ein Hobby mit dem ich in ferne Welten eintauchen kann, aber manchmal haben andere Dinge Priorität und manchmal mag man auch einfach andere Hobbys wieder aufleben lassen und genauso ging es mir 2021. Ich habe einige Projekte angefangen bei denen ich einiges an Zeit investiert habe und die mich wahrscheinlich auch noch etwas in Beschlag nehmen werden...

Ich habe im vergangenen Jahr 8 Bücher mit insgesamt 17.585 Seiten gelesen. Jedoch waren, wenn ich mich richtig erinnere, nur ein oder zwei Bücher dabei die mich nicht so richtig überzeugt haben. Und doch habe ich diese 8 Bücher sehr genossen und verschlungen. Daher wird es dieses Jahr kein Top und Flop Ranking geben.


Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen wieder etwas mehr zu lesen, denn in meinen Regalen (und auch in Silas, aus denen ich mir das eine oder andere Exemplar noch ausleihen möchte) schlummern tatsächlich einige Schätze die noch darauf warten gelesen zu werden....
Da ich glaube, dass eine 22 für 2022 Challenge für mich etwas utopisch ist werde ich es dieses Jahr mal mit der 12 für 12 ( also 12 Bücher für 12 Monate) versuchen.

Hier also meine #12 für 12 Monate:

Goldene Flammen von Leigh Bardugo
Crave von Tracy Wolff
Cassardim-Jenseits der tanzenden Nebel  von Julia Dippel
Don´t hate me von Lena Kiefer
Shelter von Ursula Poznanski
Arsène Lupin-Gentleman-Gauner von Maurice Leblanc
Gwendys Zauberfeder von Richard Chizmar
Belial-Götterkrieg von Julia Dippel
Die Tribute von Panem X-Das Lied von Vogel und Schlange von Suzanne Collins
Neon Birds von Marie Graßhoff
Dry von Neal Shusterman
Scythe-das Vermächtnis der Ältesten von Neal Shusterman


Was sind eure Leseziele für 2022? 


Ganz liebe Grüße und bis bald eure Mareike